Helmut Lamprecht, Gartenplaner

… mit Sicherheit gut beraten

Ein Garten, der keine Wünsche offen lässt…?

Was bei der Gartengestaltung fast allen Gartenbesitzern, unabhängig von Grundstück und Geldbeutel, wichtig ist.

Gerade wenn es der große Wurf in der Gartengestaltung werden soll, ist zuerst Nachdenken und Planung angesagt. Die 3 großen Themen, die von vielen Gartenbesitzern immer wieder angesprochen und gewünscht werden, sind Ästhetik, Komfort und einfache Gartenpflege.

Hier meine Erfahrungen als Gartenarchitekt und Gartenplaner.

1. Wunsch: Ästhetik und Gartenräume optimal gestalten und nutzen

Der schön gestaltete Garten ist längst kein Privileg mehr der
finanziell Bessergestellten.

garten-anlegen-lassen-in-freiburg

Gute Gartengestaltung erkannt man an der Harmonie im Garten

Viele Gartenbesitzer wissen die Lebensqualität des grünen Wohnzimmers zu schätzen. Ähnlich wie im Haus, will der Garten in geeignete „Wohnräume“ wie Terrasse, Teich, Spielen etc. aufgeteilt und eingerichtet werden. Allerdings ist das im Garten durch die Vielzahl der Außeneinflüsse (z. B. Bebauung, Bäume, Hanglagen, etc) komplexer. Aber nicht nur Mutter Natur spielt eine wichtige Rolle. Oft müssen Gartenräume durch Hecken, Zäune, Wege, Treppen und Pflanzen erst geschaffen werden. Bevor mit der Gartengestaltung begonnen wird, lohnt es daher, sich einige wesentliche Fragen vorab zu stellen und zu klären.

 

Was erwarte ich von meinem Garten an Nutzen und Lebensqualität? (Erholung, Spaß, Spielmöglichkeiten, Rückzugsraum, Familientreffpunkt etc.). Was soll mir mein Garten geben? Was und wie will ich darin erleben?

Wenn Sie dazu Ihre ganz persönlichen Antworten zu Papier gebracht haben, fällt es leichter, selbst, oder mit Hilfe Außenstehender Fachleute/ Gartenplaner, die zur Verfügung stehenden Flächen in Grundrisse und Gartenräume einzuteilen.

Ist man sich über die Gestaltungslösung einig, lässt sich der persönliche Stil und Geschmack durch die Pflanzen- und Materialauswahl (z.B. Naturstein, Holz etc.) gezielt zum Ausdruck bringen. Diese Phase erfordert viel Gespür und Feingefühl und macht den Garten schließlich zu einem gelungenen und harmonischen Unikat, das gefällt. Das Angebot an Pflanzen, Gartenartikeln und Möblierung wächst ständig und lässt sich daher mit der Vielfalt der Wohnraumausstattung vergleichen. Jedoch ist der Markt „Garten“ immer noch unübersichtlich, nicht einfach zu verstehen und es werden leider auch viele Billigprodukte von zweifelhafter Qualität angeboten. In diesem „Dschungel“ ist eine gute Fachberatung von Anfang an, z. B. in Baumschulen, Gartencentern und beim Gartenplaner zu empfehlen und dringend anzuraten, will man teure Fehlkäufe vermeiden.

 

2. Wunsch: Komfort und Technik

Gartengestaltung mit Komfort

Gartentechnik macht es möglich. Glasklares Wasser

Der Garten von heute ist nur dann eine Wohlfühloase, wenn sich der Aufwand für Pflege verringert und sich der „Wohnwert“ erweitern lässt. Für die tägliche Arbeitserleichterung sind technische Hilfsmittel ein großer Gewinn. Da ist an erster Stelle die automatische Beregnungsanlage zu nennen. Sie regelt die Versorgung der Pflanzen mit Wasser gezielt und sparsam. So beruhigt es viele Gartenbesitzer ungemein, in Urlaub fahren zu können, ohne den Nachbarn zu fragen, ob er die Pflanzen für sie gießt. Auch sorgen Pumpen und Filter für klare Sicht im Teich, versorgen den Quellstein mit Wasser und pflegen den Boden des Swimming-pools.

Leicht und komfortabel funktioniert modernes Rasenmähen, ohne selbst Hand anlegen zu müssen. Ein vollautomatischer Mähroboter sorgt unauffällig und geräuscharm für einen dauerhaft gemähten und gepflegten Rasen, der einem Vergleich mit Golfplatzrasen durchaus standhält.

 

Eine romantische Atmosphäre und neue Lichtblicke im Garten der Nacht entstehen mit der richtigen Beleuchtung. Brunnen, Teich, Bäume und besondere Pflanzen werden durch gezielte Beleuchtung (variable Strahler, indirektes Licht und Farbenspiele) harmonisch in Szene gesetzt. Gerade in der dunklen Jahreszeit geben gut positionierte Lichtquellen dem Garten einen besonderen Reiz. Auch Berufstätige haben so mehr und länger vom Garten. Erholung pur und einen besonderen Komfort versprechen dagegen die Außen-Sauna, der Schwimmteich oder das Dampfbad, die den Garten in eine private Wellness- Oase verwandeln können.

 

3. Wunsch: Der „pflegeeinfache“ Garten

Bepflanzung durch den Gartenarchitekten geplant

Gartenpflege lässt sich durch eine geschickte flächendeckende Bepflanzung vereinfachen und sieht dennoch gut aus.

Den Garten genießen ohne viel Zeit für die Pflege aufzuwenden. Wer wünscht sich das nicht? Der Schlüssel zu einer einfacheren Gartenpflege liegt, neben der Arbeitserleichternden Technik, in einer gut überlegten Pflanzenauswahl- und Planung. Diese entscheidet zu mindestens 60 % über den Erfolg und den späteren Pflegeaufwand im Garten. Nimmt man 20 Jahre als Lebensdauer für eine Pflanzung an, ist schnell klar, wie wichtig dieser Aspekt ist, um Zeitaufwand und Gartenerlebnis zu steuern. Wer selbst kein ambitionierter Pflanzenliebhaber und Hobbygärtner ist, sollte sich hier besser fachkundige Hilfe beim Gartenarchitekten holen. Mit einer gut durchdachten Pflanzplanung lassen sich viele Fehler, langjähriger Ärger und unnötige Kosten vermeiden und eine langfristig stabile Bepflanzung gestalten underhalten.

 

Auch in die „Hardware“ Boden und seine Pflege zu investieren zahlt sich gleich mehrfach aus. Üppiges und gesundes Rasen- und Pflanzenwachstum haben ihre Basis in guter Bodenvorbereitung, Düngung und dem Mullchen der Sträucher- und Staudenbeete. Eine Mulchschicht hält dabei nicht nur die Feuchtigkeit länger im Boden und unterdrückt das Unkraut sondern sieht auch gut aus. Viele kennen den schwarzen Rindenmulch und Rindenhumus, aber auch gelber Miskanthushäcksel und sogar feine Kies- und Schotterschichten (in verschiedenen Farben erhältlich) eignen sich zur Bodenabdeckung und geben Gestaltungsfreiheit. Für das einfachere Rasenmähen empfiehlt sich eine mind. 10 cm breite Rasenmähkante. Die Beete lassen sich damit dauerhaft in Form halten und grenzen Pflanzen und Rasen deutlich voneinander ab.

 

Eine wichtige Frage: Do it your self oder Gartengestaltung vom Fachmann?

Es ist nicht zu übersehen, der Garten hat sich in breiter Front zu einem wichtigen Lebensraum für den Menschen entwickelt. Der Anspruch an Gestaltung und Qualität des Gartens wächst stetig. Der gewünschte Erfolg, ein schöner Garten, hängt dabei wesentlich von der ganzheitlichen Organisation und Planung im Vorfeld ab. Ambitionierte Hobbygärtner erreichen so oft gute und wirklich sehenswerte Gartenbilder, deren Gestaltung aber ein beachtliches Maß an Fleiß und Zeit erfordert. Wer diesen Aufwand für seinen Garten nicht leisten kann oder will, ist sicher bei einem kompetenten Gartenarchitekten oder für die Ausführung bei einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb gut aufgehoben. Man findet sie in den Gelben Seiten oder über Internetsuchmaschinen wie Google.

Die kleine Reihe Gartenplanung

Gartenplanung Helmut Lamprecht

Seebühne. Der kleine Teich, das romantische Holzdeck und ein phantastischer Ausblick mit Schwarzwald-Panorama bilden eine einzigartige Kulisse für echten Gartengenuß.

Der Genius Loci in der Gartengestaltung

 

Am Anfang einer Gartengestaltung steht der Mensch. Als Kunde mit seinen Wünschen, als Benutzer. Dann gibt es noch den Gartenplaner und seine Ideen und Lösungen und den ausführenden Gärtner.

 

Damit eine Planung gelingen kann, beginnt die, neben dem Menschen, mit dem Ort, dem Garten. Hier nun kommt der Genius Loci ins Spiel. Genius ist nach dem Verständnis der Antike der Gott der Lebenserzeugung. Jeder Mensch hat einen Genius, der ihn schützend begleitet und leitet. Wie der Mensch so hat auch jedes Gemeinwesen und Ort nach dieser Betrachtungsweise seinen Genius- den Genius Loci.

Dieser „Geist des Ortes“ ist nur schwer in Worte zu fassen. Dass es dergleichen gibt wird aber kaum bestritten. Der Geist des Ortes lässt sich aber wissenschaftlich nicht nachweisen und ist deshalb oft den spirituellen Deutungen überlassen. Als schöpferische Mensch erlebe ich es in meiner täglichen Arbeit immer wieder, dass es Ideen und kreative Schritte gibt, die sich nachträglich der analytischen Betrachtung und Analyse entziehen, nennen Sie es Intuition,  Inspiration oder….

Doch auch objektiv können Sie den Genius Loci durch geographische und geschichtliche Bezüge sowie durch klimatische und geologische Rahmenbedingungen ganz praktisch erleben. Als Beispiel stellen Sie sich die Erfahrung vor auf dem leeren Petersplatz in Rom zu stehen oder auf einem hohen Berg mit weitem Blick über Land und Leute zu schauen. Beide Orte werden gänzlich anders erfahren, aber es gibt doch eine räumliche Erfahrung des Ortes.

Gartengestaltung Terrassengarten Helmut Lamprecht, Gartenplaner

Ein Terrassengarten zum Genießen. Die Ausgestaltung romantisch, lebendig und nachhaltig.

Nun wieder zurück zur Gartenplanung. Wie schon die englische Gartengestalterin Gertrud Jekyll forderte, muss jeder Garten einem „Hauptgedanken“ einer Entwurfsidee folgen. Damit ist der schwierig erklärbare Genius Loci in Kombination mit der Idee des Gestalters gemeint.

Ganz praktisch heißt das für mich bei einer neuen Gestaltung den Ort, den Gartenraum einzuatmen, als Ganzes zu erfassen und die Besonderheiten, Stärken und Schwächen zu erkennen. Physisch sind das Dinge wie die Lage, die Himmelsrichtung Nord, Süd, Ost, West oder dazwischen. Die Gebäude die darauf stehen, Einflüsse von außen wie Nachbargebäude mit Fenstern und Türen zum Garten. Bodenformationen wie Böschungen; Mauern, Ebenen etc.. Bäume und Pflanzen die hier wachsen, Umweltbelastungen und deren Folgen sowie Wind, Wetter, Beschattung und Sonne. Alle diese Dinge, Informationen und Einflüsse fasse ich zu einem Ganzen, einem nicht physischem Bildnis des Gartens zusammen.

Darauf gilt es dann planerisch jeweils eine individuelle, passende Antwort, die Entwurfsidee zu finden. Eine sichtbar gewordene Antwort als „Gartenplan“ die den Menschen und dem Ort gerecht wird, so dass beide gewinnen können. Das heißt einen Ausgleich zwischen Mensch und Ort erschaffen der harmonisch und gerecht verläuft und auf vielen „Ebenen“ gleichzeitig geschieht. Den der Mensch gestaltet den Ort und der Ort beeinflusst den Menschen.

Gartentraum vom Gartenplaner Helmut Lamprecht

Hier lässt sich Leben.
Ein Garten, maßgeschneidert auf die Wünsche nach Erholung und südlichem Flair. Schön anzusehen, gut zu pflegen und zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

Ist die Gestaltung gelungen erkennen Sie es wieder am Genius Loci, wie dieser Gartenraum, dieser Geist des Ortes als Ganzes auf Sie wirkt. Wird es als stimmig, harmonisch empfunden, so ist es gelungen oder spüren Sie eine manchmal abgestufte Form von Unbehagen und können sich nicht erklären warum?

Im menschlichen Empfinden sind diese „Antennen“ für den Genius Loci oft unterschiedlich ausgeprägt, vielleicht gibt es deshalb diese Verwirrung was empfunden wird und das sprachliche Babylon es verständlich zu formulieren.

Für mich als Gartenplaner ist es immer spannend dem „Geist des Ortes“ nach zu spüren, ihn aufzunehmen und dazu beizutragen dem Menschen und dem Ort gerecht zu werden. Dabei empfinde ich oft dieses Gefühl der Freude und der Demut dabei mitgeholfen zu haben unserer Welt in einen inspirierenden, und/oder schönen, friedlichen, anregenden, beruhigenden, harmonischen oder anders gearteten „Lebensraum“ gestaltet zu haben. Diese Freude und die Freude der Menschen über das Ergebnis sind das wahre Salz in der Suppe meines Berufslebens. Das wollte ich um nichts in meiner Arbeit missen.

Empfehlungen von zufriedenen Kunden

Alles- außer gewöhnlich. Gartenplanung für einen Terrassengarten

Alles- außer gewöhnlich. Gartenplanung für einen Terrassengarten.

Eine großzügige Terrasse im Garten ist der Wunsch von vielen Gartenbesitzern. Ich möchte heute von einem Terrassenprojekt berichten, das das Attribut „besonders“ verdient. Oder sollte ich sagen, sehr exklusiv, maßgeschneidert oder individuell?

Aber der Reihe nach. Als ich mit den Gartenbestitzern zum ersten Mal sprach, ging es um die Bambushecke, deren Rhizome den vorgesehenen Raum verlassen hatten und auch im Nachbargarten als unerwünschter Besuch auftraten. Hier war akuter Handlungsbedarf entstanden. Die Bambushecke besteht aus Phyllostachys  bissetii  oder Phyllostachys humilis. (Beide sind sich sehr ähnlich in Wuchs und Aussehen). Die Hecke war mit fast 20 m Länge und einer Breite von etwa 1,25 m im Garten sehr dominant. In der Höhe von etwa 2,5 m wurden die Neutriebe regelmäßig zurück geschnitten. Dieser Rückschnitt erschuf eine phänomenale Bambus-Hecke mit hoher Sichtschutzqualität.

Gartenplanung Helmut Lamprecht

Ein Vorherbild, dass die Ausgangssituation zeigt.

Natürlich war schnell klar, dass der Bambus wieder in eine sichere, begrenzende Rhizomsperre zurück musste. Da diese Arbeiten den Garten eh verändern würden, war der Weg frei für eine lange gewünschte Gartenumgestaltung und Terrassenerweiterung.

Als bauliche Ausgangslage gab es einen bereits vorhandenen Terrassenbereich aus Maggiaplatten, der in eine Nische des Bungalows eingelassen ist und vom Gebäudedach überspannt wird. Der Kundenwunsch an den Gartenplaner war: Ein an die bestehende Terrasse anschließender, großzügiger Terrassengarten, unterteilt in verschiedene Nutzungsbereiche, wie einen Bereich zum Grillen, für die Sonnenliegen, Sitzflächen für mind. 10 Personen und einem kuschligen Chillplatz im Schatten der Bambushecke.

In der Bedarfsanalyse ergab sich ein Flächenbedarf von über 45 qm. Bei dieser Größe spielt die Aufteilung und Strukturierung der Terrassenfläche eine wichtige Rolle. Schließlich sollten sich die Bereiche voneinander abgrenzen, eigenständig funktionieren können und trotzdem als Ganzes zusammengehören.

Gartenplanung Helmut Lamprecht

Der Gartenplan für den Terrassengarten. Oben sieht man, wie die Ansicht werden soll. Die Aufteilung der Nutzungsbereiche in Sitzflächen Chillen und Grillen. Besonders markant der Eyecatcher Wandmodul mit dem Wasserspiel.

Was sich jetzt wie ein Widerspruch an sich anhört, ist die hohe Kunst der Gartenplanung und immer wieder eine große Herausforderung. Im angefügten Plan ist die Unterteilung und Struktur der Fläche in Funktionen gut zu erkennen. Wichtig war eine harmonische Struktur der Belagsflächen im Wechsel mit den freien Schotterbeeten und dem Bambus. Durch geschicktes Aufteilen und fokussieren der Flächen wird eine innere Spannung und gleichzeitig eine Harmonie aufgebaut, die keine Langeweile aufkommen lässt.

Die Bambushecke wiederum wurde in ihrer Länge unterteilt und in Teilbereichen, auch wegen des räumlichen Effekts, komplett herausgenommen. Alle stehen bleibenden Teilbereiche mit Bambus sind dann neu in eine funktionierende und ausreichend dimensionierte Rhizomsperre eingepackt worden. In weiteren Gartenverlauf wurden einige abgänige Scheinzypressen weggenommen und auf 6 Metern durch einen neue Bambushecke ergänzt.

Gartenplanung Helmut Lamprecht

Der Bambus ist in der neuen Rhizomsperre sicher verwahrt.

sicher

Genau im mittleren Terrassenbereich, gegenüber der vorhandenen Terrasse wurde auf 3 m Breite die Bambushecke komplett entfernt. Als Eyecatcher und Terrassenmittelpunkt ist das System Modul Raumhaft mit Wasserspiel in Natursteinoptik installiert worden. Diese Wandmodule sind ein beeindruckender Blickfang, die den mittleren Terrassenraum beherrschen und ihm ein unvergleichliches Ambiente verleihen. Dann folgten immer 3m links und rechts davon weitere Nischen in der Bambushecke. Jeweils 1.70 Meter wurden aus der Bambushecke herausgeschnitten. Diese Lücken sind mit Sichtschutzelementen aus demselben BPC- Belag wie der Terrassenbelag hergestellt worden, sie sollen den Einblick der Nachbarn in den Garten verwehren. Gleichzeitig werden das Raumgefühl und die Bewegung im Terrassengarten durch die über ein Meter tiefen Nischen bewusst verstärkt und aufgewertet. Aus einer lang(weilig)en Bambushecke ist eine bewegte und spannende Komposition aus Raum, Abwechslung und Bewegung geworden, die gezielt Nischen für den Gartengrill und einen versteckten Liegestuhl bietet.

Als weiteres strukturierendes Element sind in den Schotterbeeten noch Sitz- und Gestaltungssteine aus heimischen Granitsteinen eingefügt worden. Die Ausstattung der Gartenterrasse wird später noch mit großzügigen, farblich passenden Pflanzgefäßen ergänzt werden.

gartenpalnung Helmut Lamprecht

Der Garten ist fertig. Im Vordergrund die Granit Gestaltungssteie, formwild, im Schotterbeet aus Alpenmarmor.

Um den neuen Terrassengarten mit den bestehenden Natursteinplatten zu verbinden, wurde die Grundform langer, schmaler Strukturen von Holzdielen gewählt. In diesem Fall kamen BPC Dielen zum Einsatz. BPC besteht aus Bambus-Polymer-Composite (BPC), einem Werkstoff aus Bambusfasern und Kunststoff (HDPE = High-Density-PolyEthylen). Die Herstellung erfolgt ohne Klebstoffe. BPC ist wasserabweisend und weitgehend unempfindlich gegen Insektenfraß, Pilzbefall, Rissbildung und eignet sich nach Herstellerangaben hervorragend für den Einsatz im Außenbereich.

 

Hier finden Sie Informationen und  die Internetseite der BPC Bodendielen von Grojasolid und des Wandmoduls Raumhaft.

Die Terrasse und der Garten sind jetzt fit für den kommenden Gartensommer und dieser wird sicher einen hohen Nutz- und Erholungswert für seine Besitzer bringen. Ich bin gespannt auf die erste Gartenparty und was die geladenen Gäste dazu sagen.

So ist in Zusammenarbeit mit dem Kunden eine anspruchsvolle Gartengestaltung mit sehr guten Gesamtergebnis gelungen, die den Bauherren und auch dem ausführenden Gärtner sehr gut gefällt. Ein dickes Lob und herzlichen Dank an dieser Stelle an die Firma Gartenbau Victor Weizel, Freiburg, die mit hoher Qualität, unermüdlicher Geduld und großer Präzession ein Meisterwerk an Gartenanlage abgeliefert hat. Und dies ganz im Sinne des Gartenplaners umgesetzt hat.

Gartenträume 2016 in Freiburg, Messe für Gartengestaltung, Gartenplanung, Gartenplaner

Gartenträume 2016 in Freiburg, Lichtblick im Februar oder lieber zu Hause bleiben?

Messe für Gartengestaltung, Gartenplanung, Gartenplaner

Für mich ist die Messe Gartenträume immer auch ein Startsignal in die Gartensaison, weshalb ich da genau hinschaue. Aber eigentlich schlagen da 2 Herzen in meiner Brust: Dieses Mal bin ich als Gartenplaner und Gartengestalter nicht mit dabei. Das spart mir erst einmal ein ganzes Wochenende Messe, viele Vorbereitungen und auch Kosten. Doch dafür werde ich die Freude und das Vergnügen missen, wenn ich Sie, liebe Leser/innen, auf der Messe nicht treffen kann, und wie sie mir Neues aus Ihrem Garten berichten und wir uns gemeinsam über Ihren gut gelungenen Garten freuen können.
Auch die Idee den „Winter mit den Gartenträumen“ symbolisch auszutreiben finde ich sympathisch.

Jetzt aber hier wie versprochen mein Statement zur Messe, mit allem Licht und Schatten, die ich da sehe.
Was mir, und sicher dem Einen oder der Anderen Besucher auch, nicht gefällt, ist die Entwicklung der Messe-Aussteller. Immer mehr „Beiwerk“ und „Zubehör“ wird ausgestellt, die Messehallen wirken wie ein Basar, die Stände irgendwie zufällig und durcheinander, aneinander gereiht. Es gibt viel Kruscht & Krempel (entschuldigen Sie mir bitte meine direkte badische Art), und dafür wenig wirklich Substantielles (inhaltlicher Art, Neues oder ungewöhnliche Lösungen) für meinen Geschmack. Die Ausstellungsgärten der Landschaftsgärtner entwickeln sich für mich mehr und mehr zum „Wohnzimmer“ und zur „Kaffeestube mit Beratung“ als das sie gestaltete Gärten mit gut kombinierten Ideen präsentieren würden.

Guter Messestand bei den "Gartenträumen" 2014

Guter Messestand bei den „Gartenträumen“ 2014

Vielleicht bin ich jetzt ja auch zu voreilig in meinem Urteil und meine Ansprüche (als Planer) an Gestaltung und Kreativität sind, im Rahmen der Möglichkeiten, zu hoch gehängt. Dieses Jahr könnte ja alles wieder besser werden, so wie es schon einmal war. Schließlich, und das ist das Gute daran, stellen sich die Gärtner vor, zeigen sich und ihre Arbeit und Sie als Besucher können sich selbst ein Bild machen.

Womit wir nun zum positiveren Teil meiner Messemeinung kommen: Angenommen Sie suchen den Frühling mit Gleichgesinnten und bunten Blüten vor Augen, Sie suchen anregende Unterhaltung für einen Nachmittag, oder Gartenmöbel, Blumenzwiebeln, Garten- Accessoires, Terrassen Platten oder Pflaster für Ihren Hof, einen japanischen Ahorn, Rosenstöcke, Oleander, Schwimmteiche, Gartenscheren, Sichtschutzelemente, Metallzäune oder, oder …. Dann werden Sie hier fündig werden und vieles können Sie anfassen, prüfen und gleich kaufen. Ein Markt der Möglichkeiten sozusagen, weshalb ich einmal etwas flapsig gesagt habe, die Messe könnte auch gut „Gartenallerlei“ heißen.

Beispielhafter Stand zu den "Gartenträumen"

Beispielhafter Stand zu den „Gartenträumen“

 

 

 

 

 

 

 

Suchen Sie allerdings anspruchsvolle Lösungen und gute Ideen für Ihre privaten Garten(t)räume wird die Auswahl sehr schnell wieder dünner. Hier ist das Feld der kreativen Gartenplaner gefragt, und vielleicht sollten Sie dann einfach mal bei mir in meinem Büro vorbeischauen (:-. Ich freue mich über Ihren Besuch.

So begrüßt Sie der Gartenplaner Helmut Lamprecht zur Messe Gartenträume in Freiburg

So begrüßt Sie der Gartenplaner Helmut Lamprecht zur Messe Gartenträume in Freiburg

Hier noch die offiziellen Infos der Messe Gartenträume Freiburg 2016:
Das 10-jährige Jubiläum mit vielen Extras
Öffnungszeiten:
Freitag den 19. Februar 14.00-20.00 Uhr
Samstag den 20. Februar 10.00-18.00 Uhr
Sonntag den 21. Februar 10.00-18.00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene € 8,-
Rentner € 7,-
Kinder bis 12 Jahre € 1,-/bis 4 Jahre frei

Die Seite zu den Gartenträumen 2016

Holz oder Stein? Welcher Terrassenbelag darf es sein?

Terrassen- Belag aus Holz oder Stein?

Wer eine Terrasse plant, hat die Wahl der Qual herauszufinden, welcher Belag am besten zu seinem Haus, Garten und den Bewohnern passt. Die Fürs und Widers der verschiedenen Beläge sind hier zusammengetragen.

Gestalterisch verbindet die Terrasse das Haus und den Garten. Sie ist sowohl Teil des einen wie des anderen. Deshalb fällt es vielen schwer, sich für eine Stilart zu entscheiden. Der Freisitz soll schließlich langfristig für viele Jahre oder gar Jahrzehnte, gefallen und funktionieren.

Gartengestaltung Helmut Lamprecht

Terrassen schließen den Garten für den Menschen auf.
Lebensraum und Zeugnis des Gartenstils.

Stein oder Holz, beide haben ihre Vorzüge und Nachteile. Das Angebot ist riesig und die angefügte Übersicht gibt einen ersten Überblick und kann als Entscheidungshilfe bei der Terrassengestaltung und den weiteren Überlegungen zur Gartengestaltung und Gartenplanung helfen.

Vorteile/ Nachteile einer Holzterrasse

  • Holzterrassen sehen natürlich und behaglich aus.
  • Sie haben (fast) immer eine angenehme Barfußtemperatur,
  • Können aber- je nach Holzart- nach einiger Zeit splittern und/oder sich verziehen.
  • Vergrauen mit den Jahren- egal aus welchem Holz sie sind. Wer ihre Farbe erhalten will, muss sie 1-2 Mal pro Jahr mit Holzschutzmittel behandeln.
  • Sind nach starkem Regen rutschig,
  • Trocknen aber auch schnell wieder ab. (Nur für Süd- Südwestlagen geeignet)
  • Die Haltbarkeit liegt zwischen 10 – 25 Jahren. Danach müssen die Dielen ausgetauscht werden.
  • Benötigen eine Unterkonstruktion, damit Luft an die Dielen kommt.
  • Gleichen Dank der Unterkonstruktion aber Höhenunterschiede zwischen Garten und Haus aus.

Vorteile/ Nachteile von Natursteinterrassen

  • Natursteine gibt es in verschiedenen Farb-Varianten und mit verschiedenen Oberflächen. Von rau über samtig bis glatt.
  • Rustikal oder Edel- sie passen je nach Stein und Verlegart zu fast allen Baustilen.
  • Optisch wirken sie meist etwas kühler als Holzterrassen
  • Die Oberflächen heizen sich schnell auf und kühlen genauso schnell wieder ab- Deshalb haben sie selten Barfußtemperatur.
  • Die Haltbarkeit von Natursteinen bei professioneller Verlegung geht in die Jahrzehnte- ein Belag, der Generationen überdauern kann.
  • Manche Natursteine, meist helle und porösere, sind in der Oberfläche empfindlich gegen Flecken, Säure und Witterungseinflüsse (Obst, Wein, Blätter, Algen, Flechten)
  • Natursteine können sich in Farbe und Textur unterscheiden, auch wenn sie aus demselben Steinbruch stammen. Das sind natürliche Unregelmäßigkeiten, die den besonderen Reiz von Natursteinen ausmachen.

Natursteine im Vergleich:

Granit: Das körnige Salz- und Pfeffermuster aus grauen, schwarzen und weißen Sprenkeln macht die meisten Granitsteine aus. Daneben gibt es gelbliche, rötliche, bläuliche, anthrazite und grünliche Varianten.

  • Ist stark belastbar und frostsicher
  • Die Oberfläche ist pflegeleicht, bis auf die Fleckempfindlichkeit bei sehr hellen Varianten
  • Glatte bis rutschfeste Oberflächenbearbeitung möglich.
  • Unempfindlich gegen Säure und Tausalzbeständig.
  • Vor allem die dunkelgrauen Granitsteine eignen sich für schattige Bereiche, sie veralgen nicht so schnell.
  • Gängige Verwendungsarten: Als Pflastersteine, Formatplatten, selten Polygonal, Mauersteine und Stufen.
  • Herkunft: Granit ist z. T. heimisch, oft aus China, Portugal, Brasilien oder Indien.
  • Abhängig von der Herkunft, Farbe und der Bearbeitung ist er günstig bis teuer.

Quarzit– zählt zu den härtesten Natursteinen. Das und sein Farbenspiel machen ihn beliebt als Terrassenbelag.

  • Ist sehr belastbar und frostsicher
  • Die Oberfläche ist pflegeleicht und rutschfest durch die üblicherweise spaltrauhe Oberfläche.
  • Unempfindlich gegen Säure und Tausalzbeständig.
  • Vor allem die dunkelgrauen Quarzite eignen sich für schattige Bereiche, die helleren veralgen/ vermoosen dagegen schneller und sind besser für sonnige Lagen geeignet.
  • Gängige Verwendungsarten: Als Pflastersteine, Formatplatten, Polygonalplatten, seltener als Mauersteine und Stufen.
  • Herkunft: Quarzit stammt häufig aus Brasilien oder Indien.
  • mittlere bis obere Preisklasse.

Porphyr: Rot und Brauntöne verraten den vulkanischen Ursprung, gelegentlich kommen auch Grau- und Beigetöne vor.

Mustergarten RBC Ihringen, Gartenplanung Helmut Lamprecht

Porphyr in seiner Lebendigkeit als Polygonale, Format- Platte und als Kleinsteinpflaster. Lebendiges Farbenspiel von Hellgrau über Orange bis Braunrot

  • Porphyr ist stark belastbar aber nur bedingt frostsicher, der Stein wird nach 20-30 Jahren an der Oberfläche spröde.
  • Die Oberfläche ist pflegeleicht und rutschfest durch die üblicherweise spaltrauhe Oberfläche.
  • Unempfindlich gegen Säure und Tausalzbeständig.
  • Eignet sich für schattige Bereiche, veralgt nicht so schnell.
  • Gängige Verwendungsarten: Als Pflastersteine, Formatplatten, Polygonalplatten, auch als Mauersteine und Stufen.
  • Herkunft: Phorphyr stammt häufig aus Italien.
  • mittlere bis obere Preisklasse.

 

Sandstein: Die hellen Farben und die samtige Oberfläche sorgen für eine warme Atmosphäre.

  • Belastbar, harte Fomen sind frostsicher
  • Fleckenempfindlich, eine Imprägnierung wird empfohlen
  • Bedingt säurebeständig, nicht tausalzbeständig.
  • Angenehmes Barfußgefühl auf fein geschliffenen oder gebürsteten Oberflächen.
  • Für Schattenlagen nicht geeignet.
  • Gängige Verwendungsarten: Als Pflastersteine, Formatplatten, Polygonalplatten, auch als Mauersteine und Stufen.
  • Herkunft: Sandstein ist aus heimischen Steinbrüchen, oft auch aus Indien.
  • mittlere bis obere Preisklasse.

Travertin: Dank seiner warmen Sandtöne und der samtigen Oberfläche zählt Travertin zu den beliebten  mediterranen Natursteinen im Garten. Verwendung nur im sonnigen Lagen.

  • Bedingt belastbar, frostsicher
  • Fleckenempfindlich, eine Imprägnierung wird empfohlen
  • Säureempfindlich, nicht tausalzbeständig.
  • Angenehmes Barfußgefühl auf fein geschliffenen oder getrommelten Oberflächen.
  • Für Schattenlagen ungeeignet.
  • Gängige Verwendungsarten: Als Pflastersteine, Formatplatten, Polygonalplatten, auch als Mauersteine und Stufen.
  • Herkunft: Travertin stammt aus Steinbrüchen der Türkei, oft auch aus Griechenland.
  • Untere bis mittlere Preisklasse.

Gneis: Dunkle oder helle Bänder durchziehen die meist gräulichen bis bräunlichen Gneisplatten und machen ihren Reiz aus. Gneis ist als Terrassenbelag in Höhenlagen gut geeignet- z. B. Schwarzwald.

Der edle Maggia-Gneis bildet einen werthaltigen Gartenbelag, der Generationen überdauern kann

Der edle Maggia-Gneis bildet einen werthaltigen Gartenbelag, der Generationen überdauern kann

  • Ist sehr belastbar und frostsicher
  • Die Oberfläche ist pflegeleicht und rutschfest durch die üblicherweise spaltrauhe Oberfläche.
  • Unempfindlich gegen Säure und Tausalzbeständig.
  • Vor allem die dunkelgrauen Gneise (Maggiagneis aus dem Tesin) eignen sich für schattige, feuchte Bereiche, in denen die meisten anderen Natursteine sich schwer tun.
  • Gängige Verwendungsarten: Als Pflastersteine, Formatplatten, Polygonalplatten, auch als Mauersteine und Stufen.
  • Herkunft: Gneis stammt häufig aus Italien, Österreich oder der Schweiz.
  • obere Preisklasse.

 

Terrassenholz auf einen Blick

Europäische Lärche

  • langlebiges Nadelholz, im Freien überdauern die Dielen 10 – 15 Jahre.
  • Der gelblich-rote Farbton verblasst in der Sonne rasch zu einem silbrigen Grau.
  • Mit der Zeit rauen die Latten auf, die Splittergefahr steigt. Lärche ist deshalb unbehandelt kein ideales Barfußholz.
  • Das Holz stammt meist aus europäischen Plantagen
  • Untere Preisklasse

Sibirische Lärche

  • langlebiges Nadelholz, im Freien überdauern die Dielen 10 – 15 Jahre.
  • Der gelblich-rote Farbton verblasst in der Sonne rasch zu einem silbrigen Grau.
  • Die Maserung ist gleichmäßiger als bei der Lärche.
  • Mit der Zeit rauen die Latten auf, die Splittergefahr steigt. Lärche ist deshalb unbehandelt kein ideales Barfußholz.
  • Das Holz stammt meist aus Raubbau
  • Untere Preisklasse

Douglasie

  • Etwas weniger langlebiges Nadelholz als die Lärche, im Freien überdauern die Dielen nur etwa 10 Jahre.
  • Helles, leicht rötliches Holz, dessen Farbton nur durch regelmäßige Schutzanstriche erhalten bleibt, verblasst in der Sonne sonst rasch zu einem silbrigen Grau.
  • Splittert und harzt verhältnismäßig wenig.
  • Das Holz stammt meist aus europäischen Plantagen
  • Untere Preisklasse

    Gartenplanung Helmut Lamprecht

    Leicht schwebt das Holzdeck aus Douglasie über dem Gartenteich. Die Oberfläche ist gehobelt und nicht behandelt. Das Holz bekommt den feinen Silbergraustich durch die Bewitterung.

Robinie

  • Härtestes und langlebigstes aller europäischen Hölzer, Laubholz.
  • Weil sich aus Robinienstämme nur kurze gleichmäßige Stücke gewinnen lassen, werden die Terrassendielen oft zusammen gefügt.
  • Obere Preisklasse

Eiche

  • Dank der Gerbsäure im dunkelbraunen Holz ähnlich hart wie die Robinie, aber nicht so langlebig.
  • Raues Holz, das gerne splittert.
  • Eiche verfärbt sich bei Kontakt mit Eisen schwarz. Nur mit Edelstahlschrauben verarbeiten.
  • Mittlere Preisklasse.

Tropische Hölzer

  • Je nach Art langlebige bis sehr langlebige Hölzer. Die härtesten überdauern bis zu 25 Jahre im Freien.
  • Lange Transportwege aus den Herkunftsländern.
  • Nur FSC- zertifizierte Dielen schließen den Raubbau an den Tropischen Wäldern aus.
  • Mittlere bis obere Preisklasse.

Thermoholz

  • Heimische Hölzer wie wie Kiefer, Buche, Esche oder Lärche, die durch eine Hitzebehandlung bei 200° C und darüber haltbarer werden.
  • Das Verfahren ist deutlich umweltschonender als die herkömmliche Kesseldruckimprägnierung.
  • Geröstete Dielen sind etwas dunkler als das Naturholz, unbehandelt vergrauen diese aber ebenso wie die anderen Hölzer.
  • Obere Preisklasse.

Dauerholz

  • Heimische Holz, vor allem Kiefer, wird in eine umweltschonende Wachslösung getaucht und dadurch genauso dauerhaft wie Tropenhölzer.
  • Das Verfahren ist deutlich umweltschonender als die herkömmliche Kesseldruckimprägnierung.
  • Dauerholz-Dielen werden aus Teilstücken zusammengesetzt, was für Laien aber nicht zu sehen ist.
  • Unbehandelt vergraut das goldgelbe bis mittelbraune Holz mit der Zeit. Eine Nachbehandlung mit Wachs ist zu empfehlen.

    Gartengestaltung Helmut Lamprecht

    Leicht schwebt der Holzsteg über dem Teich und erlaubt die Naturbeobachtung. Das Thermoholz vergraut ohne Behandlung wie alle anderen Hölzer auch.

  • Obere Preisklasse.

WPC (Wood Plastic Composites)

  • Die Dielen bestehen aus einer Mischung von Holz oder Bambusfasern mit PE Kunststoffen.
  • Sie vergrauen nicht, sind Farbecht und dauerhaft. Seit über 20 Jahren am Markt (Kanada)
  • Sie splittern nicht und sind +- leicht zu verlegen und zu bearbeiten wie normales Holz.
  • Hohlkammerdielen oder Vollholzdielen. Eine aufwändigere Unterkonstruktion ist nötig um Verzug/ Verdrehen zu vermeiden. Die Deck-Oberfläche benötigt ein Gefälle von mind. 2 %.
  • Sie sehen echten Holzdielen, je nach Ausführung, optisch sehr ähnlich.
  • Der technische Vorteil der Dauerhaftigkeit und Farbechtheit wird  durch die aufwändigere Unterkonstruktion und Verarbeitung wieder aufgewogen. Echtes Holz wirkt sicher lebendiger. 
  • Das Barfußgefühl ist nur bedingt gegeben. Die Dielen heizen sich in der Sonne auf und sind dann schnell zu warm für das Barfuß gehen.
  • Obere Preisklasse
    Gartenplanung Helmut Lamprecht

    Stimmungsvoller Mittelpunkt im neuen Terrassengarten. Das Deck besteht aus BPC Dielen von Groja-Solid

Eine sehenswerte Gartenausstellung- Mustergarten der RBC Ihringen

Bei Gartenplanungen geht es im fortgeschrittenen Stadium irgendwann um die Frage- wie sieht die Idee/ Lösung in Wirklichkeit aus. Welchen Naturstein- welche Platte- Holz- Farbe wähle ich aus? – Dabei geht es um das Ausgestalten/ den persönlichen Geschmack und Stil im Garten umzusetzen.

In der Besprechung meiner Planungen behelfe ich mich mit dabei mit Schnitten- Details und dem zeigen von Bildern und Materialproben. Also alles, was dabei hilft sich selbst eine Vorstellung zu machen.

Manchmal greift man auch auf 3D- Darstellungen zurück- diese sind jedoch meist aufwendig zu erstellen und haben den Nachteil feste Bilder im Kopf zu erzeugen, die nur den herausgestellten, geschönten Teil der Wahrheit zeigen. Aber das tatsächliche-haptische Erfahren von dem Naturstein, der Platte, dem Holz im Garten fehlt. Es einmal gesehen, gefühlt und in seiner Wirkung in einer natürlichen Umgebung von allen Seiten erleben und beurteilen zu können erlaubt eine viel weitergehende, wichtigere Erfahrung.

Deshalb bin ich sehr froh im Auftrag der Raiffeisen-Baucenter Gruppe- einen Ausstellungsgarten für die Niederlassung Ihringen geplant und in der Umsetzung 2015 begleitet zu haben.

Stellen Sie sich meine Freude vor- Endlich gibt es die Möglichkeit im Rahmen eines Auftrages einen „Mustergarten“ gestalten zu dürfen, der in weiten Teilen meine Ideen und Vorstellungen von Gartengestaltung entspricht. Das alles natürlich im Rahmen der Anforderungen an den Ort, die Ziele und Ansprüche. Die Aufgabe bestand darin ein harmonisches Ganzes zu gestalten, das aus vielen kleinen Gärten besteht und die dem Kunden die realistische Vorstellung erlaubt, sich diese Kombination im eigenen Garten vor zu stellen.

Durch die riesige Anzahl von verschiedenen Baustoffen entsteht ein phantastisches Patchwork aus Formen- Farben- Oberflächen aus über 100 verschiedenen Natur- und Betonsteinen, Holz, Keramik, Metall, wobei leicht die Übersicht verloren gehen kann. Die Kunst bestand darin durch gestalterische Eingriffe, Tricks und Kniffe ein „Ganzes“ als Gartenausstellung schlüssig und harmonisch zusammen zu halten und zu gestalten. Und das alles in einem Umfeld, das geprägt ist von LKWs, Gabelstaplern, Materialbergen und großen Lagerhallen und Asphaltflächen.

Der Charme dieses Mustergarten besteht in der Möglichkeit die Schönheit und die Möglichkeiten, die in den einzelnen Natursteinmaterialien stecken, zu zeigen und gleichzeitig viele Möglichkeiten für das gestalten von Sichtschutz- Mauern- Hochbeeten- Treppen- Terrassen- und Hof-Belägen in großer Zahl zu zeigen. Mich begeistert es immer noch, wie gut sich alles, doch z. T. so verschiedenes als Ganzes zusammenfügen lässt.

Nun will ich mich in meiner Begeisterung nicht über den grünen Klee loben- sondern Sie Einladen und Ihnen Lust machen- dort in Ihringen eine vielfältige, in vielen Punkten einmalige Gartenausstellung zu besuchen. Was Sie dort sehen und erleben können, sind einige, für Sie vielleicht neue Gestaltungsideen, verbunden mit dem Vorzug sich über die Vor- und Nachteile kompetent beraten zu lassen. Und vielleicht, wer weiß, ist für Sie die eine oder andere Lösungsidee für Ihren Garten mit dabei?

Ich rate meinen Kunden regelmäßig sich dort selbst ein Bild zu machen und das geeignete Gartenbau-Material dort auszusuchen. Sie können meiner Begeisterung entnehmen, wie froh und dankbar ich bin, auf diese „Hilfsmittel“ der realistischen und naturgetreuen Darstellung einer Gartengestaltung zurückgreifen zu können. Das erleichtert mir die Arbeit ungemein, meinen Kunden erlaubt es, sich in nur einer Ausstellung, Wege- und Zeitsparend, umfassend und meist vollständig zu informieren.

Am besten, Sie machen sich selbst ein Bild vor Ort.

Raiffeisen-Baucenter GmbH Niederlassung Ihringen
Gewerbestraße 1 in 79241 Ihringen
Tel. +49 (7668) 9912-0
Musterausstellung Raiffeisen- Baucenter Ihringen

 

Gärten zum Entspannen- ein Rundgang

Lieber Gartenfreund,

Wenn Sie Ihre Freizeit gerne in der Natur verbringen, dann lässt sich auch Ihr Garten, mit mehr oder weniger Aufwand, in einen grünes Refugium und Wellness-Garten umgestalten. Gerade wenn Sie den Garten eh verändern möchten, lassen sich so viele schöne Sitzplätze und Rückzugsmöglichkeiten neu erschaffen.

Um sich in seinem Garten so richtig wohlfühlen zu können, kommt es dabei nicht auf teure Extras an, sondern vor allem auf eine harmonische Gestaltung. Farben und Formen haben dabei sehr verschiedene Effekte auf unser Gemüt und unsere Stimmung, von daher schaffen Sie mit sanften Farben und gelungenen Formen Ruhe und Geborgenheit.

Mit dem Element Wasser beleben und beruhigen Sie den Garten zugleich, ein Teich oder Wasserlauf gibt dem Garten sein natürliches Gesicht und übertönt so machen Misston aus der Nachbarschaft mit leisem plätschern und murmeln.

Damit ein zu viel an Gartenarbeit nicht Ihre Laune trübt, legen wir bei der Gartengestaltung vor allem auf pflegeeinfach organisierte Pflanzen und Gestaltungsformen Wert, die weniger Arbeit machen als intensive Blumenbeete, aber auf Farben und reizvolle Gestaltung muss dabei
nicht verzichtet werden, z. B. mit frei wachsende Hecken und Sträucher mit buntem Laub und Blüten.

In dem nachfolgenden Video möchte ich Sie einladen zu einem Rundgang im „Garten zum Entspannen“. Vielleicht ist für Sie ja etwas besonders Inspirierendes mit dabei .

Das Video ist von den GaLaBauExperten erstellt worden.

Jahrtausendschnee- Bayerischer Naturfreund deutet Winter anhand der Königskerze

Alternative Vorhersage

Bayerischer Naturfreund deutet Winter anhand der Königskerze

Sepp Haslinger aus Benediktbeuern in Oberbayern ist inzwischen ein gefragter Mann: Er kann am Blütenstand der Königskerze ablesen, wie streng der kommende Winter wird und wie er verläuft.


Da Haslinger dies schon seit vielen Jahren tut und seine Aussagen tatsächlich eintreffen, verlassen sich so manche Leute darauf – zum Beispiel Kurt Gläss aus Aalen, GaLaBau-Unternehmer und Winterdienstleister. Das Ganze erklärt sich am besten in einem Fernsehbeitrag der ARD, den Sie hier anschauen können (Achtung, zunächst kommt kurz Werbung). Klicken Sie HIER.

Dieser Beitrag ist entnommen von der Seite der DEGA- GALABAU, http://www.dega-galabau.de
Fachverlag für den Garten- und Landschaftsbau
Verlag Eugen Ulmer KG,
Wollgrasweg 41, 70599 Stuttgart

Garten & Gestaltung – Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog Garten & Gestaltung
Als Gartenplaner beschäftige ich mich in der Planungsarbeit für meine Kunden mit vielen Details und Spezialitäten. Dabei geht es oft um, in die Tiefe gehende Bau-Technik, Bau-Materialien, Pflanzen und natürlich die Garten-Gestaltung und Planung von aktuellen Projekte. Da ist es für mich logisch, dass ich diese vielen hochwertigen und fachlich sehr interessanten Erkenntnisse und Informationen, die als Nebenprodukt meiner Arbeit entstehen , dann für interessierte Leser als Erfahrungen aus der Praxis zur Verfügung stellen möchte.

Mit anderen Worten- die gute, alte Rubrik- „Für Sie gelesen- aus der Praxis für die Praxis“ lebt wieder auf. Querbeet spannendes aus meiner täglichen Arbeit, von der ich annehme, das es den Leser – Sie- interessieren oder inspirieren wird oder vielleicht auch nur helfen könnte, in der einen oder anderen Gartenfrage weiter zu kommen.

Das sind die geplanten Themen-Kreise:

  • Gartengestaltung- interessante Fachartikel, Videos und Beiträge
  • Natursteine- Bilder und Infos zu Natursteinen, Herstellern und eingebaut in konkreteren Gartengestaltungen.
  • Pflanzeninfos- Lieblingspflanzen und Pflanzen-Spezialitäten für besondere Verwendung, Pflanzenschutz
  • Gartenpläne- Projekte von A-Z. Pläne, Ideen und die Ausführung in Bildern
  • Wetterphänomene-
  • Aktuelle Tipps- Was zur Jahreszeit passt und jetzt beachtet werden sollte.
  • Bilder-Impressionen aus meinen Gärten

Ich werde also aus dem Nähkästchen plaudern und schauen, wie es mir und Ihnen dabei geht 🙂
Jetzt wünsche ich Ihnen und mir, das der Spaß am schreiben/ lesen bleibt und Sie und ich viel Gewinn aus dem Vorgefundenen ziehen können.

Mit den besten Wünschen

 

Helmut Lamprecht
Gartenplaner